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Humboldt-Universität zu Berlin Artikel Humboldt-Universität zu Berlin Die Humboldt-Universität zu Berlin (kurz: HU Berlin) ist die älteste der vier Berliner Universitäten. Sie wurde am 16.08 1809 auf Initiative des liberalen Preußischen Bildungsreformers und Sprachwissenschaftlers Wilhelm von Humboldt als Friedrich-Wilhelm-Universität gegründet und nahm 1810 den Betrieb auf.
Viele der bedeutendsten Denker Deutschlands lehrten an ihr, unter anderem die Philosophen und Vertreter des deutschen Idealismus Johann Gottlieb Fichte und Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling, der Theologe Friedrich Schleiermacher, der Philosoph Georg W. F. Hegel, der Rechtstheoretiker Friedrich Carl von Savigny, der Philosoph Arthur Schopenhauer und die Physiker Albert Einstein und Max Planck. Die Begründer der Marxistischen Theorie Karl Marx und Friedrich Engels besuchten die Universität ebenso wie der Dichter Heinrich Heine, der spätere Reichskanzler Otto von Bismarck und der deutsch geborene französische Politiker Robert Schuman, der als französischer Außenminister den Weg zur Schaffung der Montanunion bereitete und später Präsident des Europäischen Parlaments war.
Die Universität brachte 29 Nobelpreisträger hervor.
Das Hauptgebäude befindet sich direkt in dem Zentrum Berlins Unter Den Linden im von Johann Boumann erbauten ehemaligen Palais des Prinzen Heinrich. Der Großteil der Institute befinden sich in dem Zentrum um das Hauptgebäude. Die Naturwissenschaften befinden sich auf dem Campus Adlershof in dem Süden Berlins.
Im Wintersemester 2003/04 waren 38.272 Studenten an der HU eingeschrieben, darunter 5.086 ausländische Studenten aus 135 Staaten. Der Semesterbeitrag betrug 206,66 €, der ein Semesterticket für den Bereich Berlin ABC enthält.
Nach dem "Academic Ranking of World Universities" von 2004, der von der Jiao Tong University in Shanghai seit 2003 erstellt wird und die Veröffentlichung von Beschreibungen in Fachzeitschriften und die Zahl der Nobelpreisträger betrachtet werden, liegt die HU auf Platz 95 unter global 2 Tausend Hochschulen und hat sich in dem Vergleich zu dem Vorjahr um 60 Plätze verbessert.
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2003 wurden 224 Studiengänge angeboten. Diese gliedern sich in 11 Fakultäten:
- Juristische Fakultät
- Landwirtschaftlich-Gärtnerische Fakultät
- Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät I (Physik, Biologie, Chemie)
- Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät II (Mathematik, Informatik, Psychologie, Geographie)
- Medizinische Fakultät Charité
- Philosophische Fakultät I (Philosophie, Geschichte, Bibliothekswissenschaft, Europäische Ethnologie)
- Philosophische Fakultät II (Institut für deutsche Literatur, Institut für deutsche Sprache und Linguistik, Nordeuropa-Institut, Anglistik/Amerikanistik, Romanistik, Slawistik, Klassische Philologie)
- Philosophische Fakultät III (Sozialwissenschaften, Asien- und Afrikawissenschaften, Kultur- und Kunstwissenschaften)
- Philosophische Fakultät IV (Erziehungswissenschaften, Rehabilitationswissenschaften, Sportwissenschaft)
- Theologische Fakultät
- Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
Buch-Tipp: Die verschmähten Schriften des Professor von Igelfeld Ein Muss für alle Akademiker und Bibliothekare Alexander McCall Smith hat ein wirklich witziges Buch geschrieben, eigentlich zusammengestellt. Die Episoden sind jede für sich genommen ein Highlight! Wie stets finden sich Wärme, Menschlichkeit und feinste Beobachtungen, aber hier sind unerwartete Wendungen und großartiger Humor dazugekommen. Wer... |
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In der bald zweihundertjährigen Geschichte der Universität gab es einige
bekannte Absolventen/Professoren.
Buch-Tipp: Kortikale Mechanismen und selektives Lernen bei Tierphobien Das Buch " Kortikale Mechanismen und selektives Lernen bei Tierphobien" ist leider ohne Beschreibung. Klicken Sie auf den Link über diesem Text um zu der Seite des Buchhändlers zu gelangen. Beim Klicken ö ffnet sich automatich ein neues Fenster mit dem Entsprechenden Buch. |
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- Nobelpreis in Chemie
- Jacobus Henricus van 't Hoff (Nobelpreis in Chemie 1901, 1896-1911 Honorarprofessor)
- Emil Fischer (Nobelpreis in Chemie 1902, 1892-1919 Professor für Chemie und Direktor des I. Chemischen Instituts)
- Adolf von Baeyer (Nobelpreis in Chemie 1905, 1866-1872 außerordentlicher Professor)
- Eduard Buchner (Nobelpreis in Chemie 1907, 1898-1909 Professor für Chemie an der Landwirtschaftlichen Hochschule Berlin (1934 als Fakultät in die Universität eingegliedert)).
- Richard Willstätter (Nobelpreis in Chemie 1915, 1912-1916 Honorarprofessor für Chemie)
- Fritz Haber (Nobelpreis in Chemie 1918, 1912-1933 Professor)
- Walther Nernst (Nobelpreis in Chemie 1921, 1905-1932 Professor für Physik)
- Peter Debye (Nobelpreis in Chemie 1936, 1935-1939 Professor für Physik)
- Adolf Butenandt (Nobelpreis in Chemie 1939, 1938-1944 Honorarprofessor für Biochemie)
- Otto Hahn (Nobelpreis in Chemie 1944, 1907-1910 Privatdozent, 1910-1934 außerordentlicher Professor für Physikalische Chemie)
- Otto Diels (Nobelpreis in Chemie 1950, 1904-1914 Privatdozent, 1914-1916 außerordentlicher Professor für organische Chemie)
- Nobelpreis in Physik
- Wilhelm Wien (Nobelpreis in Physik 1911, 1892-1896 Privatdozent für Physik)
- Max von Laue (Nobelpreis in Physik 1914, 1902-1903 Student, 1906-1909 Privatdozent, 1919-1943 Professor für Theoretische Physik)
- Max Planck (Nobelpreis in Physik 1918, 1889-1892 außerordentlicher Professor für Physik, 1892-1926 Professor für Theoretische Physik, 1913/14 Rektor der Universität)
- Albert Einstein (Nobelpreis in Physik 1921, hielt verschiedene Vorlesungen zwischen 1915 und 1928)
- Gustav Hertz (Nobelpreis in Physik 1925, 1917-1925 Privatdozent für Physik)
- James Franck (Nobelpreis in Physik 1925, 1903-1906 Student, 1911-1916 Privatdozent für Physik, 1916-1920 Professor für Physik)
- Werner Heisenberg (Nobelpreis in Physik 1932, 1943-1945 Professor für theoretische Physik)
- Erwin Schrödinger (Nobelpreis in Physik 1933, 1910-1913 Privatdozent, 1916-1920 Professor für Mathematik, 1927-1933 Professor für theoretische Physik)
- Walther Bothe (Nobelpreis in Physik 1954, 1925-1929 Privatdozent, 1929/30 außerordentlicher Professor für Physik)
- Max Born (Nobelpreis in Physik 1954, 1915-1919 außerordentlicher Professor für Physik)
- Nobelpreis in Physiologie oder Medizin
- Emil von Behring (Nobelpreis in Physiologie oder Medizin 1901, 1889-1894 Mitarbeiter von Robert Koch am Berliner Institut für Infektionskrankheiten)
- Robert Koch (Nobelpreis in Physiologie oder Medizin 1905, 1885-1910 Professor für Innere Medizin und Hygiene)
- Paul Ehrlich (Nobelpreis in Physiologie oder Medizin 1908, 1887-1890 Privatdozent, 1890-1899 außerordentlicher Professor für Serologie)
- Albrecht Kossel (Nobelpreis in Physiologie oder Medizin 1910, 1883-1887 Privatdozent, 1887-1895 außerordentlicher Professor für Physiologie und Anatomie)
- Otto Warburg (Nobelpreis in Physiologie oder Medizin 1931, 1914-1921 Privatdozent, 1921-1923 außerordentlicher Professor für Physiologie)
- Hans Spemann (Nobelpreis in Physiologie oder Medizin 1935, 1914-1929 Honorarprofessor für Zoologie)
- Werner Forssmann (Nobelpreis in Physiologie oder Medizin 1956, 1929/30 Volontärassistent in der Klinik von Professor Sauerbruch an der Charité, in der er den Herzkatheterselbstversuch unternahm, Ehrendoktor der Medizinischen Fakultät der Humboldt-Universität 1977)
- Nobelpreis Literatur
Buch-Tipp: Professor Bernhardi. Die Beschreibung für das Buch " Professor Bernhardi. " fehlt leider. Weitere informatione finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Klicken Sie dafür auf den Link über diesem Text. Die Seite des Händlers öffnet sich in neuem Fenster. |
Berühmte derzeitige Professoren |
Buch-Tipp: Professor Hademar Bankhofers Großes Gesundheitsbuch für das ganze Jahr Ausführlicher Gesundheitskalender Hademar Bankhofer hat hier einen gut verständlichen Gesundheitsratgeber für jeden Monat des Jahres geschrieben. Von Januar bis Dezember erhält der Leser eine große Auswahl an leicht zu befolgenden Gesundheitstipps, die Hand und Fuß haben. Er berücksichtigt dabei bestimmte Wettersituationen, Temperaturen, typische... |
weitere ehemalige Professoren und Studenten |
- Politiker
- Künstler
- Philosophen
- Naturwissenschaftler
- Sonstige
Buch-Tipp: Professor Udolphs Buch der Namen. Woher sie kommen - Was sie bedeuten Lesen! Udolph gibt in drei Teilen sowohl eine Einführung in die Geschichte unserer Namen, interessanten Lesstoff zu außergewöhnlichen Nachnamen und eine Anleitung zur Selbstforschung. Leider ist das Buch kein Computerprogramm. Auch ich würde gerne auf Knopfdruck die Bedeutung meines Nachnamens erfahren. Aber nach der Lektüre wird klar, warum... |
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Buch-Tipp: Professor der Begierde. Der Gute und das Biest Professor Kepesh, der sich nichts Schöneres vorstellen kann, als in einem Hörsaal jungen Menschen die Welt der Literatur zu eröffnen, ist seiner Frau Helen verfallen, einem hohlen Wesen, so eitel wie schön, das den lieben langen Tag nichts anderes mit sich anzufangen weiß als sich zu schminken, zu baden zu pflegen. Kapriziös... |
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